Hinweise für Fußgänger
Hierzulande gibt es straßenbauliche Anlagen, die oft als ‘Radweg‘ bezeichnet werden. Diese sind oft zwischen Gehweg und Fahrbahn eingerichtet. Oftmals sind diese sogar nur durch eine Markierung (in der Regel eine breite weiße Linie) vom Gehweg abgegrenzt.
Der Unterschied ist folgender:
Ein Radweg ist vorrangig oder ausschließlich für die Benutzung mit dem Fahrrad vorgesehen.
Der Gehweg ist der Teil der Verkehrsfläche einer Straße, der für den Fußverkehr vorgesehen ist.
Dies bedeutet, dass Radwege nicht für Fußgänger vorgesehen sind.
Daher erlaube ich mir folgende Hinweise:
Wenn Du als Fußgänger rot hast und sowieso stehen bleiben wolltest: Tu das auf dem Gehweg - nicht auf dem Radweg
Wenn Du als Fußgänger Rot hast, stürze nicht bis zur Bordsteinkante vor, auch nicht wenn dort eindeutig und offensichtlich Platz ist (quasi ein Wartebereich für Fußgänger). Die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen Radweg kreuzt ist hoch. Wenn Du Rot hast, wird der Radfahrer vermutlich Grün haben. Direkt vor ein fahrendes Rad zu springen ist nicht gut für die körperliche Unversehrtheit.
Wenn Du als Fußgänger telefonieren willst, oder eine Straßenkarte studieren oder ähnliches: Auch dafür ist ein Gehweg besser geeignet als ein Radweg. Wobei die andere Fußgänger es Dir danken, wenn Du nicht mitten auf dem Weg stehen bleibst, sondern etwas zur Seite gehst, so dass andere Menschen auch vorbei können. Beispielsweise ohne unfreiwillig auf den Radweg ausweichen zu müssen.
Prinzipiell gilt: Augen auf im Straßenverkehr.
Da der Gehweg (und der Radweg) Teil der Straße ist, gilt diese Aussage auch für Fußgänger.
Die generelle Aufforderung: “Hirn einschalten!” gilt zwar allgemein immer, außerhalb der eigenen vier Wände aber in verstärkten Maße.




Auch auf Arbeit blieb ich heute nicht von überflüssigen (um nicht zu sagenverkehrten) Apostrophs verschont: Traudl Hölzle’s Pflegedienst …








