Es geht auch ohne Frauen …

Erstellt am 12.02.2011 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Weltsicht.

Frauen und Schuhe

Erstellt am 21.12.2010 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Privat.

… oder: „Aber Sie sind doch auch eine Frau, sie müssen das doch verstehen!“

Um was es geht?
Nun, es gibt eine Krankenkassenleistung „Hilfsmittel“ und in diesem Rahmen kann eine Krankenkasse „Schuhzurichtungen an vorhandenen Konfektionsschuhen“ übernehmen. Das ist beispielsweise sinnvoll, wenn jemand ein verkürztes Bein hat. In diesem Rahmen ist ein orthopädischer Maßschuh nicht notwendig, es reicht oft, wenn ein Konfektionsschuh (also ein ganz normaler Schuh aus dem Laden) einfach mit einer Absatzerhöhung versehen wird.

Wenn jemand nun erstmals eine derartige Zurichtung braucht, zahlt die Krankenkasse drei Paar. Also im Prinzip Sommerschuhe, Winterschuhe und Hausschuhe. Nach einem Jahr jeweils zwei weitere, um mittlerweile defekte Schuhe zu ersetzten. Dies ist bei allen Versicherten gleich – einzige Ausnahme sind Menschen im Wachstum (also Kinder, den die tragen Schuhe nicht, bis sie defekt sind, sondern schlichtweg nicht mehr passen).

So, wenn jetzt also jemand seit Jahren derartige Versorgungen erhält, dann gehe ich davon aus, dass die entsprechenden Vorschriften bekannt sind.

Nun, heute hatte ich eine Frau dran, die das nicht einsehen wollte. Ich hatte relativ früh schon geklärt, dass sie bereits mehrere immer noch gute Sommerschuhe aus den letzten Jahren besaß. Ein Paar Winterschuhe war defekt, die hat sie ersetzten müssen. Und nun sind ihre Hausschuhe defekt und die muss sie auch ersetzten. Und daher braucht sie jetzt eine weitere Zurichtung.

Nun, dass wäre auch kein Problem, wenn sie sich nicht bereits im Sommer ein Paar Schuhe hätte zurichten lassen. Sie hat ihre zwei Paar dieses Jahr also schon ‚verbraucht‘. Und das war ihre eigene freie Entscheidung. Sie meinte, das der Defekt der Hausschuhe nicht vorhersehbar war. Und daher kann ich das doch nicht einfach beschränken. Genau dafür gibt es doch Einzelfallentscheidungen.

Ich habe ihr gesagt, dass sie für alle gesetzlichen Kassen geltenden Vorschriften nun einmal eindeutig sind. Doch sie meinte, dass sie als Frau nun einmal im Sommer neue Schuhe gebraucht hat (obwohl sie noch tragbare hatte). Ich als Frau müsse das doch verstehen.

Nö. Muss ich nicht.

Anmerkung 1: Mag sein, dass es viele Frauen gibt, die viele Schuhe besitzen. Aber die Krankenkasse muss auch bei Einzelfallentscheidungen das Wirtschaftlichkeitsgebot berücksichtigen.

Es lautet:
Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen.

Anmerkung 2: Bei mir sind Versicherte mit so einem Spruch eh an der falschen Stelle. Ich besitze derzeit ein normales Paar Halbschuhe (die habe ich seit etwa 10 Jahre), Flipflops (ich glaub 3 Jahre alt oder so), einmal Laufschuhe (auch älter), ein „schickes“ Paar Halbschuhe (auch seit Jahren), vorne geschlosse Pantoletten (für auf Arbeit, ich glaub 2009 gekauft, die müssen mal wieder ersetzt werden, sind nicht so haltbar) und uralte Clogs (a la Birkenstocks) für im Garten. Ach ja, irgendwo muss ich auch noch Stiefel haben.
Kein einziges Paar habe ich dieses Jahr gekauft.

Von daher: Nö, wirklich nicht. Ist kein Argument. Bei Haarausfall eine Perücke zu bekommen – DA ist „ich bin eine Frau“ ein Argument. Aber nicht bei Schuhe…

Anruf

Erstellt am 07.10.2010 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit.

Rief mich doch eine Versicherte an und löcherte mich mit Fragen zu Medikamenten. Ich bin ja nun eher im Bereich Pflegeversichung tätig, häusliche Krankenpflege und einige Hilfsmittel bearbeite ich auch. Aber Medis?
Nun ja, also hab ich kurzentschlossen die Anruferin auf das Arzneimitteltelefon der Knappschaft verwiesen. Als sie hörte, dass es kostenlos ist, hat sie sich auch bereitwillig die Rufnummer notiert. Nur um mich dann zu fragen: „Kann ich da durchrufen?

Wenn frag ich wohl?

Erstellt am von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit.

Letzte Woche hatte ich einen bemerkenswerten Anruf:
Beratungsgespräch zum Thema Pflegeversicherung. Eigentlich ist alles geklärt, fragt plötzlich der Mann: „Meine Frau hat seit der letzten OP ein xxx-Syndrom. Soll ich darüber mit dem Haurarzt sprechen?“

Nun, ich pflege natürlich alle meine Erkrankungen meinen Ärzten zu verschweigen, sollen die doch selber herausfinden, was mir fehlt …?

Doof das…

Erstellt am 14.12.2009 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Privat.

Nun ist sie also fertig: Die Tramlinie 23. Und jetzt fährt sie auch. Aber ich habe damit ein kleines Problem…

Für meinen Arbeitsweg ist es nämlich doof.

Bisher sah der so aus: Ich fahre Rad oder öffentlich.

Öffentlich war ganz praktisch: Ich stieg in den Bus 123 stadteinwärts, der wurde an der Münchner Freiheit zum 54 und ohne umzusteigen fuhr ich mit dem zur Giselastraße.

Jetzt sieht das so aus: Ich fahre mit dem 140 oder 141 bis Parzivalplatz, steige dort in die Tram 23 bis Münchner Freiheit und dort steige ich für eine Halte in die U-Bahn… Jo. danke.

Die Radvariante ist mir normalerweise lieber. Und durch die Fertigstellung der Tram ist jetzt auch an der Münchner Freieheit wieder stadtauswärts ein Fahrradweg vorhanden. Eine Zeitlang wurde ja ein „Ersatzfahrradweg“ so geführt, dass mensch entlang der bereits gelegten Gleise fahren musste. Was bestimmt nicht nur bei mir zu unschönen Szenen führte – mit entsprechenden Folgen…
Aber der Hof bei uns auf Arbeit wurde umgebaut. Es wurde ein Raucherpavillon errichtet und ein zusätzlicher Carport. Es gibt jetzt dafür keinen Fahrradständer mehr. Es soll noch einer kommen. Allerdings kenne ich keinen Termin. Und früher war wenigstens ein Teil der Stellplätze überdacht, bei schlechten Wetter hatte ich zumindest die Chance ein trockenes Plätzchen für mein Rad zu finden. Aber der geplante Ständer hat natürlich keine Überdachung. Und wann der Ständer kommt ist unklar (mir zumindest). Und so toll ist das Wetter ja eigentlich auch nicht.

Überhaupt, jetzt habe ich die Wahl: Entweder zweimal umsteigen, oder frierend auf ein Rad, das derzeit noch nicht einmal vernünftig im Hof angeschlossen werden kann…

Telefon

Erstellt am 21.02.2009 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit.

Ich gebe ja zu, manchmal meckern wir auf Arbeit schon über das Telefon. Es klingelt nun mal immer dann, wenn wir gerade in eine Akte vertieft sind und stört dementsprechend.

Aber wenn Schwabing von einer Telefonstörung betroffen ist und wir daher 1 1/2 Tage ohne Telefon sind ist das auch nicht gerade toll. Vor allem, wenn ab und an das Telefon klingelt, wir rangehen – und mitten im Gespräch die Leitung wieder weg ist. Das glaubt uns doch keiner…

Nun ja, ich vermute mal: Im ganzen Haus wurden mehr Akten weggearbeitet als sonst 😉

Bild „Festnetz“ © wrw / PIXELIO

Dienstreisen

Erstellt am 02.12.2008 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit.

.. sind doof. Morgen kommt die neue Küche – und anstatt vor Ort zu sein bin ich in Bochum *grummel*
Bestimmt werde ich ja auch nette Leute treffen. Aber in München gibt’s die auch. Und da sitzt ich abends nicht blöd im Hotel rum. Und mein Männe ist auch net in Bochum. Auf die Punkte (Weightwatcher mäßig) zu achten, wenn ich komplett auswärts esse, ist auch net so einfach. Mal gucken, was die Waage sagt, wenn ich wieder da bin.
Gestern ist sie ja wieder aufgetaucht. Zwei Wochen ohne wiegen – zu meiner Erleichterung zeigte sie heute früh nur 81 kg an – und das angezogen nach dem Frühstück. Die küchenlose Zeit ist gut überstanden, jetzt nur noch die Dienstreise…

Organspende

Erstellt am von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Privat, Weltsicht.

Scheint so, als ob es eine neue Kampagne für Organspenden gibt. Jedenfalls habe ich neulich bei mir auf Arbeit neue Flyer und Broschüren mit einem Organspendeausweis liegen sehen. Da mein alter Ausweis ziemlich abgegriffen, um nicht zu sagen unleserlich, ist, habe ich gleich die Gelegenheit genutzt und mir einen neuen mitgenommen. Und zu meiner Überraschung ist hinten drauf auch der Knappschaft-Schriftzug. Soll mir recht sein.
Wichtiger in meinen Augen jedoch ist, dass es jetzt auch eine Internetadresse gibt: www.organspende-kampagne.de.
Und dazu auch noch eine kostenlose Infonummer 08000 / 90 40 400 – das Infotelefon Organspende der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Ich vermute mal, die melden sich nicht mit dem vollen Namen, gebe aber zu es nicht getestet zu haben…

Schnucki

Erstellt am 14.11.2008 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Weltsicht.

Ich mag es ja meist nicht mit Kosenamen belegt zu werden. Aber der Anruferin heute hab ich das nicht gesagt. Sie lies solche Sätze fallen wie „Ach Schnucki, ich bin 84 Jahre alt, da kann ich mir das nicht mehr alles merken.“ Ich glaube, sie hat es tatsächlich geschafft mich in jedem zweiten Satz als Schnucki zu bezeichnen…

Allerdings war mein Kollege etwa eine halbe Stunde später nicht besser dran. Die Dame wusste ja meinen Namen nicht mehr (kein Wunder, wenn sie mich auch ständig Schnucki nennt…). Daher hatte sie meinem Kollegen gebeten, einfach mal einige Namen von Mitarbeiterinnen zu nennen. Und er hat es doch tatsächlich gewagt zu sagen, dass es über 200 Mitarbeiter im Haus gibt. Worauf sie meinte: „Ach Schätzchen, aber doch nicht in der Abteilung…“

Immerhin – diese Anruferin belegt alle mit Kosenamen. Meist passiert das sonst ja vornehmlich den Frauen. Oft ist das ja eine Möglichkeit durch Verniedlichung einem die Qualifikation abzusprechen…

Gastmahl des Meeres

Erstellt am 19.07.2008 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Privat.

..ist immer noch lecker. Aber Hering satt gibt’s nur im Frühjahr. Eigentlich war das nicht so schlimm, weil ich ja eh was anderes genommen habe (beide Male – war Montag und Dienstag da). Aber es ist mir halt aufgefallen … 🙂

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