Valentinstag

Erstellt am 14.02.2013 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Privat.

Habe heute zwei Karten von meinem Männe bekommen.

Hierfür:

(Vorstellung ist erst am Samstag, aber heute wär mir das auch zu stressig geworden.)

Der #Focus-Fail zur FrauenQuote

Erstellt am 24.01.2013 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Privat, Weltsicht.

Max Uthoff hat kürzlich (am 22.1.13) etwas sehr, sehr Wahres zum Focus-Titelblatt gesagt:

Du Opfer

Erstellt am 19.01.2013 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Weltsicht.

Ich mochte dieses Schimpfwort ja noch nie. Nicht das ich Schimpfwörter mag, aber es gibt welche, die ich verwende, andere eben nicht.
Jemand als Opfer zu beschimpfen ist mir persönlich aber noch nicht eingefallen. Und ich finde es auch ganz grässlich. Also nicht das Wort oder über jemand zu schimpfen, sondern genau dieses Wort dafür zu verwenden. Find ich noch schlimmer, als „Du Spast“. Doch ich habe mir noch nie Gedanken gemacht, woran das liegt.

Jetzt aber lese ich hier:

„Was sich verändert hat, ist das hinter dem Sprachgebrauch stehende Wertesystem: in einer Gesellschaft, in der Menschen füreinander einstehen, sind Opfer Menschen, denen etwas Schreckliches zugestoßen ist, weil wir nicht ausreichend auf sie aufgepasst haben, und denen deshalb unsere Fürsorge und unser Mitgefühl gilt. In einer Gesellschaft, in der jeder für sich versucht, auf der gesellschaftlichen Leiter möglichst weit nach oben zu klettern, sind Opfer Menschen, die zu schwach für diesen brutalen Kletterwettbewerb waren, und die wir dafür verhöhnen, um ja nicht mit ihnen gleichgesetzt zu werden.“

Und als ich das las, hab ich erkannt, das dies genau das Problem ist: Das Opfer ist in dieser Beschimpfung selbst schuld an seinem Schicksal.

Wobei dies natürlich nicht alles ist. Wenn jemand loszieht um seine Wut an jemand auszulassen, dann sucht der auch „ein Opfer“. Wobei dieses losziehen um andere niederzumachen auch grausam ist.
Ob die Leute, die „Du Opfer“ sagen, auch genau die gleichen sind, die losziehen um Opfer zu suchen, weiß ich natürlich nicht. Es erscheint mir zwar nicht völlig abwegig, aber ich bezweifle, dass alle, die dieses Wort so verwenden, genau das machen.

Erzbistums Köln

Erstellt am 17.01.2013 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Privat, Weltsicht.

Die Polizei bestätigt: Ein katholisches Krankenhaus hat eine mutmaßlich vergewaltigte Frau abgewiesen. So lese ich gerade in der taz. Und wem diese Quelle nicht neutral genug ist, kann auch gerne beim Kölner Stadt-Anzeiger lesen, was passierte.
Eigentlich dachte ich bisher, Krankenhäuser sollten in Notfällen helfen und dabei auch die Würde der Patienten und dem Schutz von Opfern beachten.

Nun, scheinbar nicht überall. Nur gut, das ich in dem Verein nicht angehöre, ich würde mich schämen.

Prädikat Quotenfrau

Erstellt am 14.01.2013 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Weltsicht.

Zur Einstimmung mal einen vorbehaltlosen Pro-Quote-Kommentar: „Wie jetzt? Die Quote ist diskriminierend und das sei schlimm? Aber nicht doch! Die Quote ist diskriminierend und das ist auch richtig so.“ Das schreibt Christian Soeder in seinem Blogbeitrag Prädikat Quotenfrau

Eine Begründung, warum die Quote immer noch notwendig ist, schreibt Yasmina Banaszczuk unter Alles Gute zum Weltmädchentag, ihr Kaffeeschubsen von morgen!. Mit einer netten Anekdote über Roseanne Barr, der Macherin / Erfinderin der Serie „Roseanne“, bei der Leute (aka Männer) versucht haben, sie aus der Show zu drängen, obwohl sie das ganze entwickelt hat.

Genau diese Yasmina Banaszczuk findet es auch völlig in Ordnung eine Quotenfrau zu sein. Denn viel zu oft war sie besser qualifiziert und hat ohne Quote trotzdem nicht den Job bekommen. Und irgendwann war sie das leid … Die Fakten lassen sich jedoch nicht leugnen: strukturelle Diskriminierung lässt sich am besten durch institutionalisierte Mittel bekämpfen. Die Frauenquote ist eines davon. Denn genügend Männer werden nicht befördert, weil sie besser sind, sondern weil es Männer sind. Und als solche Kumpels von irgendeinem anderem Mann. Ist das etwa besser?

Windparks in der Landschaft

Erstellt am 30.12.2012 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Weltsicht.

Immer noch regen sich genügend Leute darüber auf, dass Windräder die Landschaft verschandeln.

Aber was soll ich sagen:
Mir ist eine verspargelte Landschaft definitiv lieber
als eine verschlotete!

Das Bild vom Windpark in Mecklenburg ist von Philipp Hertzog, das vom Kohlekraftwerk „Cholla Power Plant“ in Arizona ist von snowpeak

so wahr

Erstellt am 05.12.2012 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Weltsicht.

„Extrem teuer, völlig unsinnig, dazu noch schädlich – einfach die perfekten Voraussetzungen für ein Projekt.“

Leider ist dieser Satz sehr, sehr wahr. Nicht nur in dem Zusammenhang, in dem die taz ihn schrieb. Hier geht es um eine Schnellzugstrecke, die schon seit 20 Jahren in Planung ist und auf Prognosen beruhrt, die von der Gegenwart schon längst widerlegt sind. Aber das ist natürlich kein Grund. War es noch nie.
Daher: Ja: Der einleitende Satz wurde schon viel zu oft bewiesen. Leider.

Radfahren in NL

Erstellt am 23.11.2012 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige.

In einem Eintrag „Lernen vom Nachbarn“ auf Velophil von bei Zeit Online bin ich auf ein (englischsprachiges) Video gestoßen, dass die Entwicklung des Fahrrad-Verkehrs in den Niederlanden erzählt. Es ist zwar ein Reklamefilmchen von der Dutch Cycling Embassy, aber trotzdem ist es interessant:

Sicherheitshinweise mal anders

Erstellt am 11.11.2012 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Privat, Rollenspiel.

Komplett englisch aber trotzdem witzig: Air New Zealand partnered with WETA Workshop on a brand new Hobbit inspired Safety Video.
Einfach mal reinschauen!

Start in die Woche

Erstellt am 08.11.2012 von Saakje.
Kategorien: alles bisherige, Auf Arbeit, Privat.

… ist schon Vergangenheit, will ich aber trotzdem erzählen. Also …
Montag früh auf dem Weg zu Arbeit festgestellt, dass mein Licht vorne am Rad nicht geht.
Auf Arbeit ein ‚typischer Montag‘ mit (zu) viel Telefon, mehr Post als sonst und auch noch mehr Beschwerden als sonst.
Nach der Arbeit zum Fahrradladen geradelt. Ohne Licht natürlich. Zum Glück war es noch hell genug. Allerdings war an der Tür ein Schild mit den Öffnungszeiten und dem tollen Hinweis: „Montags geschlossen“.
Also zum nächsten Laden geradelt. Die hatten ein anderes Schild mit dem Text „Urlaub … bis 19.11.12“
Heimgeradelt – um zu merken, dass ich den Hausschlüssel nicht dabei hab.
Zum Glück hatte ich mein Handy. Und ich musste nur 10 Minuten warten bis mein Männe nach Hause kam …

Dienstag dann der nächste Versuch:
Weniger Post, weniger Telefon, weniger Beschwerden. Habe insgesamt mehr Post weggearbeitet als neu hinzugekommen war. So kann es öfter sein.
Nach der Arbeit zum Fahrradladen.
Die alte Birne in der Lampe war schwarz. Kein Wunder, dass die nicht mehr funktionierte. Also neue eingebaut bekommen.
Verlangt der Typ doch glatt 80 Cent. Ich lache und nenne den Preis ‚putzig‘. Er meint (nach meiner Erläuterung das es so wenig sei), dass er auch einen Euro verlangen könnte.
Lachend nehme ich an: „Einen Euro? Nehm ich!“
Tja .. der Rest der Woche war zumindest nicht noch einmal so ein Tag wie Montag 🙂

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.